Journalisten und andere Meinungsmacher

X Die Rolle von Journalisten in der Politik

Die Funktion politischer Journalisten wie Konrad Adam einer ist, ist nur höchst selten die gewissenhafte Aufklärung der Bürger. Ich möchte sogar sagen: wer es damit ernst nimmt, bekommt entweder erst gar keinen Job, oder er riskiert sein Leben.

Die Aufgabe des politischen Journalisten besteht in der Propaganda. Und die beruht auf politischer Psychologie. Mit anderen Worten: der Journalist kennt alle rhetorischen Tricks, mit denen er die potentiellen Wähler für seinen Herrn und Meister gewinnen kann. Es ist die Psychologie der Beeinflussung der Massen. Die Menschen an der Nase herumzuführen, sie wie eine Viehherde in die Richtung zu treiben, in der man sie haben will. Die Fanatisierung der Massen ist eine Art von Hypnose, die das kritische Denken und auch das gesunde Moralempfinden ausschaltet.

XI Das Guerilla-Prinzip in den Foren

Ich muss sagen, ich war schon sehr überrascht über die harschen Reaktionen der AfD-Fans, wenn man es wagte, in den Internetforen ein kritisches Wort über “ihre” Partei zu äußern. Besonders auffallend ist auch, dass sie in Massen auftreten. Und: dass sie mit ihrer Aggressivität den größten Teil der Kritiker in die Flucht schlagen. Nur die wirklich Hartgesottenen halten diesem alle vernünftigen Maßstäbe durchbrechenden Ansturm stand. Ich habe mich etwa nach diesen Erlebnissen entschlossen, meine Adresse endgültig von meiner Homepage zu löschen. Die Fanatisierung ist einfach zu weit fortgeschritten. Es entsteht der Verdacht, dass die AfD mit “Kampfeinheiten” operiert, die sorgfältigst überwachen, wo im Internet eine Diskussion läuft. Dann wird in konzertierten, tagelangen Aktionen zur Niederschlagung der “Feinde” geblasen.
Dies erinnert unweigerlich an stark diktatorisch und ideologisch durchgeschulte Parteien wie Nazis oder Kommunisten. Wer je Dokumentarfilme aus der Nazi-Zeit mit den geschlossen dahermarschierenden Heereseinheiten gesehen hat, empfindet angesichts dieser Auftritte ein beklemmendes Gefühl.

Fazit

Wenn die AfD wählbar sein möchte, muss sie sich grundlegend ändern. Eine solche Änderung müsste ein echter, tiefgreifender Wandel sein und nicht nur ein propagandistisches Abrücken von einzelnen Positionen um des Wahlkampfes willen.

Bis dahin bleibt als einzige Konsequenz: Finger weg von dieser Partei!