Kirchenaustritt

WARUM WIR DER KIRCHE TREU BLEIBEN MÜSSEN – oder: Die Kirche ist kein Kaninchenzüchterverein

Ich werde in den nächsten Wochen noch einmal detailliert auf dieses Thema eingehen. Hier nur so viel: wir unterscheiden die von Jesus Christus gegründete Kirche und die Amtskirche. Letztere wird von Menschen verwaltet, die wie wir alle Fehler haben und Sünden begehen. Davon ist niemand frei. Aus diesem Grunde müssen wir als Katholiken unsere Oberhirten immer wieder einmal kritisieren und auf den rechten Weg zurückrufen. Die große heilige Katharina von Siena hat mehreren Päpsten auf recht rabiate Weise eingeheizt. Dennoch bekennen wir, dass diese Leute Stellvertreter Gottes auf Erden sind – was allerdings ihre Verantwortung um ein Unermessliches erhöht (und keineswegs die Gläubigen zu bedingungslosem Kadavergehorsam aufruft). Wir bekennen außerdem, dass unsere Kirche als göttliche Gründung die „Braut Christi“ oder auch „der mystische Leib Christi“ ist, während wir seine Glieder sind. Diese Glieder können krank werden – dann bedürfen sie der Heilung. Wer der heilung bedarf, braucht einen Arzt. Der Herr hat immer wieder solche „Ärzte“ berufen, die die Hirten wieder auf den rechten Weg zurückriefen. Dies wird sich in der Geschichte der Kirche immer wiederholen. Wir wissen jedoch: die Pforten der Hölle werden sie nicht besiegen.

Kirchenaustritt wäre Kapitulation.

Daher sagen wir wie in diesem alten Lied:

Fest soll mein Taufbund immer stehen,
ich will die Kirche hören.
Sie soll mich allzeit gläubig sehen
und folgsam ihren Lehren (womit die ewigen Lehren Christi gemeint sind, nicht irgendwelche weltlichen „Zutaten“ wie der Zölibat, der diesen Lehren sogar zuwiderläuft.).
Dank sei dem Herrn,
der mich aus Gnad´,
in seine Kirch´ berufen hat.
Nie will ich von ihr weichen!

19.07.2014

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