Machtergreifung

Wie die AfD dem Wähler schmackhaft gemacht wird

 

Die Propaganda, die zurzeit in den Medien für die AfD gemacht wird, ist unübersehbar. Man redet den Menschen ein, dass es einfach „chic“ sei, AfD zu wählen. Dass dabei auch gnädigst die anderen Parteien genannt werden, täuscht kaum über das wahre Ziel hinweg. Man gewinnt den Eindruck, dass die Medien mehr und mehr unter AfD-Kontrolle geraten.

So geschehen kürzlich in der Sendung „hart aber fair“. Dort fiel folgende Taktik auf:

1. Die AfD wurde praktisch ausschließlich als die Partei der Euroskepsis präsentiert. Damit wurde ihr eine Plattform geboten, auf der sie nur siegen konnte. Ist doch die Eurodiskussion DAS Thema der AfD, mit dem sie sich profiliert und Wähler anlockt. Auf dem Gebiet kann ihr wirklich niemand etwas vormachen.

2. Die Schwachpunkte der Partei, die bewiesen hätten, dass sie in übelstem Sinne Populismus betreibt, kamen praktisch nicht zur Sprache. Auf dem Wort „Entartung“ herumzureiten, wirkte da bestenfalls lächerlich und präsentierte die Kritiker der Partei als unglaubwürdig und bar jeglicher Argumente. Es gibt ganz andere Aspekte, die zeigen, dass die AfD letzten Endes einen -vorsichtig ausgedrückt- faschistischen Charakter besitzen könnte. Aber die kamen wohlweislich nicht zur Sprache.

3. Dann wurde auch noch der Herdentrieb der Zuschauer angestachelt, indem hervorgehoben wurde, dass die Afd bei Neuwahlen ebenso wie bei den Europawahlen beste Chancen haben könnte (mehr als sechs Prozent). Dies wirkte wie ein Wahlaufruf zugunsten der AfD.

Nicht umsonst wird das Volk auf Neuwahlen vorbereitet, wobei man auch gleich über die Beseitigung der 5%-Hürde nachdenkt.

In Deutschland scheint sich eine Diktatur zu etablieren – mit voller Unterstützung der Medien und der Gesetzgebung.

In diesem Kontext ist auch die mehr als seltsame „Plagiatsaffäre“ um Frank-Walter Steinmeier zu sehen. In einem „Kriminalfall“ soll man sich immer ansehen, wer davon profitiert. Offenbar hat hier jemand ein Interesse daran, auf Neuwahlen abzuzielen, bei denen sich die AfD eine Chance ausrechnet, in den Bundestag einzuziehen. Und das Volk wird schon einmal darauf vorbereitet. Da Prof. Uwe Kamenz als Wirtschaftswissenschaftler aus der gleichen „Branche“ wie Herr Lucke kommt, dazu noch eine Marketing-Firma betreibt, sind Verbindungen nicht auszuschließen. Zu einem guten Marketing gehört es eben auch mal, die Konkurrenz schlechtzumachen. Und wenn ein Marketing-Institut Plagiatsprüfungen auf Bestellung vornimmt, sagt das schon alles: dann sind diese Prüfungen lediglich ein Marketing-Instrument im Sinne eines eventuell im Hintergrund agierenden Auftraggebers.

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