Skandal Limburg

Wem nützt der Skandal von Limburg?

 

Allmählich scheint sich der Dunst um den  Skandal von Limburg aufzulösen. Hervor tritt das Ziel einer totalen Transformation der Kirche im Geiste des Zweiten Vatikanischen Konzils – über ein Zwischenstadium der Zerstörung, auf SPIEGEL ONLINE (1) passenderweise als „Scherbenhaufen“ bezeichnet.

Eine raffinierte Vorgehensweise: man bringt den Menschen zu Bewusstsein, dass ihre Kirche, die sie mit ihren Spenden unterstützt haben, „der größte Großgrundbesitzer in Deutschland“ sei, ihre Bischöfe Großverdiener, die auf geheimgehaltenen Vermögen säßen. Dass Gemeinden zugrundegespart, wichtige Maßnahmen für Alte, Kranke, Behinderte und Kinder mit Verweis auf eine angeblich angespannte Finanzlage verweigert werden, während man zweistellige Millionenbeträge aus dem Ärmel schüttelt – dies ist ein Tatbestand, bei dem jeder nur noch nickt, wenn er das Wort „Reformen“ hört. Selbst der kritischste Kritiker.

Da nun alle mit irgendwelchen „Reformen“ irgendwie einverstanden sind, kann man auch gleich die umsetzen, die vielleicht auf weniger Gegenliebe gestoßen wären. War nicht der „Skandal-„, „Protz-“ und „Lügenbischof“ ein erklärter Konservativer? Na, wunderbar – nieder mit den Konservativen! Nieder mit allem, was sie ausmacht: keine Toleranz mehr für die feierliche „traditionelle“ Liturgie, für Kirchen, die einem künstlerischen Anspruch als wahre Gotteshäuser genügen. Nieder auch mit einer Theologie, die einem gewissen geistigen Anspruch genügt. Armut und Einfachheit – und sei´s im Geiste, bis zur Verblödung.

Dass es einen Unterschied gibt zwischen dem Besitz und Reichtum eines Bischofs einerseits und einer der Verehrung und dem Dienst am Göttlichen genügenden Liturgie nebst angemessener räumlicher Umgebung eines sakralen Raumes andererseits wird dabei gern übersehen.

Das Zweite Vatikanum stellt den Menschen als gottgleich in den Mittelpunkt. Abkehr vom Hochaltar – der Mensch wird zum Gegenstand seines eigenen Kultes. Ein Spektakel, ein „Kasperletheater“ statt einer Liturgie, bei dem sich Pfarrer, Pastoralreferenten und ähnliches als Animateure und Showmoderatoren beklatschen lassen, Fabrikhallen statt sakraler Räume – dies ist das Programm des Konzils. Es ist nichts anderes als die Entgöttlichung der Gesellschaft.

Man besuche eine der zahllosen großen Moscheen in Deutschland oder die berühmte Mezquita von Córdoba, um zu sehen, was ein sakraler Raum ist. Was es bedeutet, wenn Theologie als Erkenntnis oder Suche nach Gott in Kunst umgesetzt wird.

Dann wird man wissen, was dieser Kirche fehlt, die einmal katholisch war, und jetzt auf dem Wege zu totaler Protestantisierung ist.

Wem nützt der Skandal? Denjenigen, die seit Jahrzehnten mit aller Gewalt und Brutalität das Konzil umsetzen wollten, jedoch stets an jene Grenzen stießen, die ihnen von den sogenannten „Konservativen“ gesetzt wurden. Dies hier ist ein Generalangriff auf die unbequemen Kritiker. Unter Papst Benedikt XVI waren sie toleriert. Unter Franziskus werden sie entschieden bekämpft. Daher ist nach dem gegenwärtige,n von entsprechenden Hinweisen gestützten Informationsstand davon auszugehen, dass der Vatikan über das, was in Limburg lief, im Bilde war und es befürwortete und unterstützte.

Der Bischof dürfte dabei nicht mehr als ein Opfer gewesen sein. Ein in dieser Hinsicht naiver, gutgläubiger Mensch, der seine Liebe zur Architektur ausleben zu dürfen glaubte. Und dabei nicht mehr war als ein willkommenes Werkzeug in den Händen jener, die einen „menschenverachtenden, verlogenen, gierigen Konservativen“ vorführen wollten.

Insofern dürften sowohl der Generalvikar als auch der Verwaltungsrat mit dem Segen Roms gehandelt haben.

(1) http://www.spiegel.de/panorama/tebartz-van-elst-skandal-um-limburger-bischof-ruettelt-an-strukturen-a-928326.html

 

Mörderische Brüder: Bischof Tebartz-van Elst wird offenbar Selbstmord nahegelegt – Ist ein fingierter Selbstmord in Vorbereitung?

 

Es ist so unglaublich, dass man zweimal hinschauen muss. Dem Limburger Bischof wurde offenbar eine Art Ultimatum gestellt: entweder Rücktritt oder Selbstmord.

Gleichzeitig tönte Erzbischof Zollitsch: „Damit könnte ich nicht weiterleben“.

Diese Herrschaften, die ständig von Nächstenliebe, Barmherzigkeit und Zärtlichkeit säuseln, wollen einen Mitbruder in den Selbstmord treiben. Man möchte sie hinausjagen, wie Jesus die Händler aus dem Haus seines Vaters vertrieben hat. Welch ein Gesindel ist aus diesen Kreaturen (ich bezeichne sie nicht mehr als Menschen) geworden, die uns als Vorbilder auf dem Weg zu Gott dienen sollen? Welchen Respekt haben sie noch verdient?

Mein Verdacht: man bereitet einen fingierten Selbstmord vor. Dass Zollitsch ein Intrigant ist, war schon immer klar. Aber dass er auch ein Mordsgeselle sein sollte, hätte ich eigentlich nicht gedacht. Seien wir ehrlich: seit dem Amtsantritt von Bergoglio ist der Wind schärfer geworden. Denn der hat ja offenbar bereits zwei Mitbrüder auf dem Gewissen, einen davon in den Tod getrieben. Ich glaube, nach so einer Erfahrung verliert man alle Skrupel. Und man ist in Übung…

Vielleicht müssen wir uns an den Gedanken gewöhnen, dass ein Teil unserer geistlichen Herren eine ziemlich dunkle, mörderische Seite hat.

Das ist wirklich ein Blick in die Hölle. Dafür gibt es keine Worte mehr.

Wie sagte Jesus? „Hinweg mit Euch, Ihr Schlangenbrut und Natterngezücht!“
Oder müssen wir sogar sagen: „Vade, Satanas“?

Hier ist der Link: http://www.wochenblatt.de/nachrichten/regensburg/regionales/Bischof-Tebartz-van-Elst-suchte-im-Landkreis-Regensburg-Unterschlupf;art1172,205470

 

Das Erdbeben von Limburg – Eine historische Zeitenwende?

 

Allenthalben wird über den angesammelten Reichtum der Kirche gesprochen. Die dabei ins Feld geworfenen Zahlen erscheinen  in Anbetracht einer zunehmenden allgemeinen Verarmung geradezu obszön.

In der Talksendung von Günther Jauch „Heilige Millionen – wozu braucht die Kirche so viel Geld?“ fasste es Albert Schmid, Chef des Landeskomitees der Katholiken in Bayern, in Worte: „Ich denke, dass dieser Papstwechsel sicher eine wesentliche Auswirkung hat auf die Bewertung dieser Vorgänge.“ Zu diesem Eindruck dürften mittlerweile viele Menschen gelangt sein, wobei das volle Ausmaß dieser Erkenntnis weitgehend aus dem öffentliche Bewusstsein verdrängt wurde.

Um es daher konkreter auszudrücken: ohne die Armutskampagne von Papst Franziskus wäre das Erdbeben von Limburg schlicht nicht denkbar gewesen. Noch etwas konkreter: ohne den Rücktritt Papst Benedikts. Hat dieser etwas geahnt, als er bereits während seines Deutschlandbesuchs darauf hinwies, dass die Kirche sich von ihrer Bindung an weltliche Güter trennen müsse? Davon ist mit Sicherheit auszugehen. Gleichzeitig wies der Papst jedoch auch mit dem berühmten Augustinus-Zitat darauf hin, dass ein Staat ohne Religion nicht mehr sei als eine “gut organisierte Räuberbande”. Und schließlich warnte er mehrfach vor einer drohenden Christenverfolgung.

Der Papst war sich also einer Verbindung zwischen der Erpressbarkeit der Kirche durch ihre finanztechnische Verbindung  mit dem Staat, ihre Fixierung auf weltliche Güter und der sich daraus ergebenden Feindseligkeit der Öffentlichkeit bewusst, die in eine Christenverfolgung münden werde.

Aus heute noch immer unbekannter Ursache trat der weitsichtige Benedikt zurück und überließ das Feld dem charismatischen, manche mögen auch sagen, populistischen Franziskus. Dieser machte das Thema Geld sofort zu einem seiner Hauptthemen. Zugleich rief er dazu auf, sich zu streiten, allerdings nur in seinem Sinne. Er brachte damit Zerwürfnisse, Hass und  Neid in seiner Kirche zu einer Hochblüte und erklärte sie zu Tugenden unter dem Deckmantel der Reform.

Tatsächlich aber hat das, was harmlos begann, Auswüchse angenommen, die eindeutig in die Richtung einer aggressiv zunehmenden Christenverfolgung weisen. Wachsame Katholiken fragen sich mittlerweile, auf welcher Seite ihr Papst eigentlich steht. War die Menschenhatz von Limburg eine schon lange beschlossene Sache? Musste Benedikt weichen, weil er sich einer solchen Intrige verweigerte? Gehört der neue Papst zu einem Netzwerk, dessen Ziel die Ausmerzung der katholischen Kirche ist?

Mancher wird hier den Kopf schütteln: “Der Tebartz-van Elst hat doch wirklich für über 31 Millionen gebaut. Die Bischöfe haben doch wirklich zuviel Vermögen” usw. Stimmt alles – und doch wieder nicht. Dass der Limburger Bischof von seiner engsten Umgebung hereingelegt wurde und er daher nicht so einfach verurteilen werden kann, wird allenfalls zähneknirschend hingenommen. Die Meute will ihr Opfer haben. Und dann -Gott sei Dank- servieren die Medien noch als Sahnehäubchen den Reichtum der Bistümer. Unermessliche Summen. Für eine Kirche, die von Opfer, Verzicht und Demut redet, in den Gottesdiensten Kollekten durchführt und in schöner Regelmäßigkeit Bettelbriefe verschickt, weil sonst die guten Werke nicht möglich seien, eindeutig zu viel. Erst recht zuviel, wenn Gemeinden zusammengelegt und dringend benötigte Einrichtungen für Behinderte, Alte und Kranke mit Hinweis auf finanzielle Engpässe verweigert werden.

Die Versuchung liegt nahe. Denn was könnte man mit all diesem Geld tun, wenn man es zusammenlegte? Was für ein Hohn in den Augen der Hartz IV-Empfänger, der  Väter und Mütter, die ihre Familien teils alleinerziehend ernähren müssen, der Rentner, die trotz eines harten, arbeitsreichen Lebens nur eine kleine Rente bekommen  und sich doch noch ein Scherflein absparen, um es im Sonntagsgottesdienst in den Klingelbeutel zu werfen. Der Gedanke liegt nahe und ist vollkommen verständlich: nehmt das Geld diesen nutzlosen Geizhälsen weg und verteilt es an diejenigen, die es wirklich brauchen! Echte, aus Existenzangst geborene Verzweiflung und primitiver Neid halten sich hier die Waage.

Und schon ist das Wort da: “Enteignung!” Das Problem daran ist eben nur, dass die Armen gewöhnlich die letzten sind, die in den Genuss solchen “Volkseigentums” kommen. Die ersten sind die Machthaber, die Politiker, die den Braten unter sich aufteilen. Und wenn sie alles unter sich aufgeteilt haben, klagen sie dem Volk exakt dasselbe Sprüchlein vor, dass es vorher schon von den Bischöfen zu hören bekam: “Tut uns leid, es ist nichts da, wir müssen den Gürtel enger schnallen.”

Enteignung der Kirche ist, wie gerade die Geschichte seit der Französischen Revolution gezeigt hat,  ein Instrument der Christenverfolgung. Sie dient dazu, die Kirche zu entmachten, ihren Einfluss auf die Gesellschaft zurückzudrängen; jedoch praktisch nie, die Armut des Volkes zu lindern. Säkularisation verlagert den Reichtum aus der Hand der kirchlichen Herrscher in die der weltlichen. Und sonst – nichts.

Beachtenswert ist dabei die Formulierung, das Verhältnis zwischen Staat und Kirche müsse überdacht werden. Dass es dabei nämlich nicht nur um die finanztechnische Seite geht, liegt in der heutigen Zeit auf der Hand. Vielmehr wird hier die Ablösung des Staates von den christlichen Grundlagen angedacht. Klarer ausgedrückt: Europa wird gottlos. Die Räuberbande, von der Augustinus und Papst Benedikt so treffend gesprochen haben, nimmt unweigerlich Gestalt an. Und ohne das Erdbeben von Limburg wäre der Hass des Volkes nicht so grenzenlos, dass es ohne weiteres seinen Segen dazu gäbe.

Nicht umsonst titelt “Welt-Online”: “Bischofs-Krimi führt zu Glasnost auf katholisch“. Wir stehen vor einer historischen Zeitenwende. Denn so, wie die  russische Glasnost den Zusammenbruch des alten Sowjetreiches vorbereitete, so wird die katholische Glasnost zu einer Zerstörung der von Christus gegründeten Kirche führen. Wobei niemand leugnen kann, dass Papst Franziskus dabei eine tragende Rolle spielt. Transformation durch Zerstörung.

Die “unselige Causa Limburg” hat ihre Aufgabe erfüllt. Sie sollte schockieren und wachrütteln.
Profitieren werden diejenigen, die den Hass auf das Christentum, speziell die katholische Kirche schüren. Auf alle ihre Vertreter – und auf ihre Gläubigen. Tebartz-van Elst wurde von seinen Mitbrüdern der Selbstmord nahegelegt. Die hätte die “Causa Limburg” schließlich noch ein wenig schockierender gestaltet. Doch Spaß beiseite: Wer einen Menschen zu so etwas drängt, wünscht ihm den Tod. Er empfiehlt ihm nur deswegen den Suizid, um sich nicht selbst die Hände schmutzig machen zu müssen. “Bring dich um, damit wird es nicht tun müssen!” Wer einen Blick in die Diskussionsforen wirft, erkennt genau diese mörderische Mentalität, die in Deutschland hinter dem Bau von Konzentrationslagern steckt, in Argentinien hinter Foltergefängnissen und Todesflügen. Die Botschaft ist klar: eine neue Zeit bricht für Kirche und Gesellschaft an. Wer in diese „Schöne neue Welt“ nicht hineinpasst, möge sich bitteschön selbst richten. Denn diese schöne neue Welt besteht per definitionem nur noch aus Gutmenschen. Und die machen sich nicht die Hände schmutzig.

Die Aufforderung zum Selbstmord steht vor dem allgemeinem Tötungsbefehl. Alles zum Wohle der Gesellschaft. Und nicht wenige werden sogar glauben, sie täten es zum Wohle der Kirche. Christen werden auf Christen gehetzt. Nie war eine Christenverfolgung perfider.

Kommentar zu dem Artikel: http://www.welt.de/vermischtes/article121061763/Tebartz-van-Elst-das-Opfer-einer-Kirchenintrige.html

Zu Glasnost: http://www.welt.de/debatte/kommentare/article121053155/Bischofs-Krimi-fuehrt-zu-Glasnost-auf-katholisch.html