Ukrainekrise II – Die Rolle der Kirche

Die Rolle der Kirche

Im November 2013 war Putin bei Papst Franziskus, der ihm offenkundig, wie veröffentlichten Bilder zeigen, positiv gegenübersteht. Wir müssen daher davon ausgehen, dass der Papst in die Entwicklung des Konflikts eingeweiht ist und dessen Ziele unterstützt.

Schon Papst Pius XII schätzte, dass etwa 1000 Agenten des KGB in den Vatikan eingeschleust worden waren. Hinzu kamen kirchliche Würdenträger, die mehr oder weniger offen Hitler als Messias feierten und eine Zusammenarbeit mit der Naziideologie propagierten. Sie wurden alle von Pius XII scharf zurechtgewiesen. Der Papst beklagte sich darüber, dass man ihn zu einem Konzil drängen wollte, das der angeblichen Erneuerung der Kirche dienen sollte. In weiser Voraussicht lehnte er dies ab. Sein Nachfolger Johannes XXIII hatte  nichts Eiligeres zu tun, als die Einberufung eines solchen Konzils zu verkünden, das, wie von Pius XII befürchtet, zu der völligen inneren Zerstörung des Christentums führte. Auch hier hatten übrigens amerikanische Funktionäre eine üble Rolle gespielt, deren Spur zu den UN führt (dazu an anderer Stelle). Das Merkwürdige ist, dass USA und Sowjetunion bezüglich des Konzils durch eine gemeinsame Interessenlage verbunden waren und sind.
Vor einigen Jahren ging zudem das Dritte Geheimnis von Fatima durch die Presse. Es gehört bis auf den heutigen Tag zu den bestgehüteten Top Secrets. Denn die angebliche Veröffentlichung war nach dem, was der damalige Kardinal Ratzinger, der spätere Benedikt XVI auf die Frage eines Journalisten während der Pressekonferenz, auf dem das “Geheimnis” “veröffentlicht” wurde, ob dies alles sei, betreten antwortete: “Fast alles.”
Wir wissen, dass die in der Offenbarung von Fatima von der Gottesmutter geforderte Weihe Russlands durch den Papst und ALLE Bischöfe noch immer nicht stattgefunden hat. Pius XII nahm auf mehrfache Anmahnung der Gottesmutter hin die Weihe vor, allerdings nur mit einigen Bischöfen und “zu spät”. Die Warnung lautete, wenn Russland sich nicht bekehre, werde es “seine Irrtümer über die ganze Welt verbreiten”.
Die Sowjets nahmen die Erscheinungen von Fatima und die ihnen drohende Weihe offenkundig sehr ernst, denn sie wurden im Vatikan vorstellig und baten dringend darum, den Akt unter keinen Umständen durchzuführen. Interessanterweise waren es bisher die deutschen Bischöfe, die sich der Weihe verweigerten (sie werden sich für ihre Schuld verantworten müssen).
Sobald Kardinal Ratzinger als Benedikt XVI Papst geworden war, warnte er die Christen immer wieder, besonders aber während seines Besuches in Deutschland, vor einer drohenden Christenverfolgung besonders in Europa.
Von Papst Franziskus wurden diese Warnungen bisher nicht vernommen. Im Gegenteil. Wie wir bereits sahen, hält sich der Vatikan und besonders der Westen bedeckt, wenn es um den Schutz der Christen geht. Der neue Papst wird wissen, was er tut, denn er ist an die Kooperation mit Diktaturen gewöhnt – und auch daran, seine Mitbrüder an sie zu verraten.
Es ist mit Sicherheit davon auszugehen, dass Putin der vollständige Wortlaut der Offenbarung von Fatima bekannt ist – einschließlich des berüchtigten Dritten Geheimnisses. Dies erkennt man bereits daran, dass er als höchster KGB-Offizier eine Bekehrung zum Christentum vorgaukelt, die augenscheinlich dazu dienen soll, die Christen einzulullen und zu der Unterstützung eines Landes zu bringen, das nach wie vor nichts anderes im Sinne hat als ihre Ausrottung. Die Warnung lautete: “Wenn Russland sich nicht bekehrt-” Also “bekehrt” sich Herr Putin vor der ganzen Weltöffentlichkeit.

Vor diesem Hintergrund ist auch zu fragen, warum es ausgerechnet in diesem Jahr zu der doppelten Heiligsprechung der Konzilspäpste Johannes XXIII und Johannes Pauls II kommen sollte. Gerade der polnische Papst, dessen Intrigen ihn nicht unbedingt in dem Martyrerlicht erscheinen lassen, in das man ihn gerne stellen möchte. Der Mann, der mit seinem “Bewerbungswerk” “Quellen der Erneuerung” die Steilvorlage für die weitere Zerstörung der Kirche lieferte und damit exakt die Arbeit jener Leute tat, die unter Pius XII für den KGB und den Nationalsozialismus gearbeitet hatten. Der Mann, der offenkundig so beliebt bei der Sowjetunion war, dass Soldaten der Roten Armee vor ihm tanzten.

Ist die Ukraine-Krise vielleicht auch in weiten Teilen ein Religionskrieg?

Ebenso wie die AfD bemüht ist, alle gesellschaftlichen Kräfte zu bedienen, scheint sich Putin als der, wie die NZZ schrieb, “praktizierende Christ” den Christen zu empfehlen. Die Konsequenzen sind unausweichlich: alles, was er tut, wird wie bei dem “Katholiken” Hitler sofort mit seinem Bekenntnis in Verbindung gebracht. Folglich besteht die Gefahr, dass er das Christentum und seine Werte kompromittiert. Was wiederum die Christenverfolgung begünstigt und dem Antichristentum entgegenkommt. Allein hieraus dürfte klar genug hervorgehen, was es bedeuten sollte, wenn der Vatikan an diesem Volksbetrug beteiligt ist.

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