Zum Papstbesuch 2011

Beitragsreihe: Was wollte der Papst wirklich sagen?

Christenverfolgung ist längst beschlossene Sache – Unrechtsstaatliche Meinungszensur beim Nachrichtensender  N-TV. Ein Erfahrungsbericht

Die deutsche Blamage

Warum ich Deutschland hasse – Oder: Warum „Nie wieder“ immer wiederkehrt

Christenverfolgung ist längst beschlossene Sache – Unrechtsstaatliche Meinungszensur beim Nachrichtensender  N-TV. Ein Erfahrungsbericht

Die Art und Weise, wie der Sender N-TV mit Kommentaren zu seiner Papstberichterstattung umgeht, ist skandalös und erfüllt sämtliche Kriterien unrechtsstaatlicher Zensur. So ist der Artikel „Kirche in den Katakomben“ vom 21. September 2011 ein gutes Stück Hetzpropaganda – aber da fühlen sich die Christenverfolger plötzlich auf die Füße getreten, wenn man es ihnen sagt! Naja, das ist ja gute, alte deutsche Tradition…
Und hier ist mein Kommentar, der nicht erscheinen durfte, in nachträglich erweiterter Form:

@ erich kleinganz: Die Wahrheit über die pädophilen Verwicklungen von Cohn-Bendit und Konsorten (wozu übrigens auch Leutheusser-Schnarrenberger, Künast und Claudia Roth gehören) wird von den Medien planmäßig unterdrückt, weil diese Leute das Sagen haben und an der Spitze der Christenverfolger stehen. Für nähere Informationen siehe Enthüllungsartikel der Kinderschutzorganisation Carechild: http://www.carechild.de/news/stories/bundesjustizministerin_leutheusser_schnarrenberger_und_die_humanistische_union_620_1.html.

Der Kommentar von Udo Gümpel ist ein gutes Stück Hetzpropaganda, der aus den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts stammen könnte. Wir glaubten diese Zeit eigentlich mit dem 8. Mai 1945 abgeschlossen zu haben. Insofern muss sein Verfasser ein geradezu biblisches Alter erreicht haben.

Der christliche Leser wird den Eindruck nicht los, dass hier ganz offen zu seiner Ausmerzung aufgerufen wird. Erst recht, wenn der Autor bekräftigt, dass der Papst schließlich mit seiner mangelnden Reformbereitschaft selbst daran schuld sei. Niemandem scheint das Missverhältnis aufzufallen: Reformen zu fordern, ist die eine Sache, und sie ist legitim. Aber bei Nichterfüllung des Wunsches gleich mit einer Christenverfolgung zu wedeln, weil es sich sowieso bald nur noch um eine Randgruppe handeln werde? Wird da nicht in Wirklichkeit ein Scheinargument bemüht, um das schon lange geplante Verbrechen, das man kaum verhüllt befürwortet, irgendwie verharmlosen und sogar legitimieren zu können? Und selbst wenn die Christen (vorübergehend) zu einer Randgruppe werden sollten, rechtfertigt dies dann eine Verfolgung? Verkleinert das Argument “Es sind ja sowieso nur noch wenige” die Schuld eines kollektiv begangenen Mordes?

Da tröstet es auch nicht, dass sich der Verfasser als nicht übermäßig gut informiert erweist und selbst ganz banale Fehler macht. Propaganda braucht schließlich keine Wahrheit, sondern Halbwahrheiten, umso besser wirkt sie bei einem noch schlechter informierten Massenpublikum.

Es gibt sehr viel konstruktive Kritik in der Kirche, die aber sowohl von kirchlichen als auch weltlichen Medien unterdrückt wird. In Wirklichkeit will man überhaupt keine Reformen: die Vertreter der Amtskirche, weil sie zu bequem sind und nur ihre Karriere im Kopf haben, die Weltlichen, weil die Christenverfolgung längst beschlossene Sache ist.

Es sind die Ewiggestrigen, die immer noch nicht kapiert haben, dass ihr „Nie wieder“ ziemlich hohl klingt, wenn sie wieder damit anfangen, eine auf jüdischem Fundament fußende Religion zu verfolgen.

Die deutsche Blamage

Ab dem 22. September 2011 besucht Papst Bendedikt XVI seine einstige Heimat Deutschland. Wobei ich „einstig“ hier in doppeltem Sinne gebrauche; denn ein Land, dessen Vertreter sich so unzivilisiert aufführen, wie es hier einige Leute tun, die „moralische Entrüstung“ deklamieren, kann niemandem Heimat sein. Diese (erneut) auf Urwaldniveau zurückgefallene Nation ist ein ausgezeichneter Schlupfwinkel für Nazis, Stasis und ähnliche Subjekte, die eine ganze Welt mit ihrem Terror überziehen, aber sie weist einem unleugbar hochgebildeten Wissenschaftler und der eigenen, seit zwei Jahrtausenden in der Gesellschaft verwurzelten Religion die Tür, die ihre geistigen Grundlagen von Demokratie und Menschenwürde entscheidend geprägt hat.

„Der Tod ist ein Meister aus Deutschland“ …

Zu diesem Ereignis habe ich den nachfolgenden Kommentar geschrieben:

Warum ich Deutschland hasse

Oder:
Warum “Nie wieder” immer wiederkehrt

Zugegeben: Es gibt in Deutschland auch anständige Menschen. Aber die befinden sich in einer so überschaubaren Minderheit, dass sie schon unter das Artenschutzabkommen fallen.

Gerade jetzt anlässlich des Papstbesuches offenbart sich die wahre geistige Situation in diesem unserem Lande, wenn sich unter lautem Getöse die Spreu vom Weizen trennt. Dabei wird niemand die Legitimität von Kritik an Papst und Amtskirche leugnen wollen.

Aber bei der gegenwärtigen “Entrüstung” geht es nicht um ein wie auch immer geartetes Anliegen. Hier geht es um blinde Aggression, sorgfältig und wohlkalkuliert geschürt von politischen Interessenvertretern, deren geistige Heimat ganz sicher nicht das ist, was man von zivilisierten Menschen erwartete.

Und wie es bei allen Massenphänomenen der Geschichte war und sein wird, so ist es auch heute: der in allen Stimmlagen brüllende, blökende, jaulende, geifernde Mob übertönt die Stimme der Vernunft und des menschlichen Anstandes. Er trampelt die Errungenschaften der wahren Humanität nieder, und bevor er eine Meinung äußert, fragt er seine Genitalien um Rat.

Wie noch nie in der deutschen Nachkriegsgeschichte zeigt sich, wie ewig gestrig dieses Land immer gewesen ist. Jetzt steigt der Abschaum empor, der Bodensatz schickt sich an, die Regierungsbank zu erklimmen, und die Ratten fühlen sich sicher genug, um aus ihren Löchern hervorzukommen. 66 Jahre lang hielt sich das gefährliche Potential verborgen, wurden politische Erben von sich ungestört etablierenden Nazieliten und Stasifunktionären nachgezogen, bis endlich das in Angriff genommen werden konnte, was Hitler sich für die Zeit nach dem Endsieg vorgenommen hatte: die Ausmerzung des Christentums.

Niemand gebe sich beruhigenden Illusionen hin: es geht nicht um Papst Benedikt XVI, nicht um Josef Ratzinger und seine Rede im Bundestag.
Die Dimension ist ungleich größer; der Kampf wendet sich gegen einen immer noch großen, jedoch immer geringer werdenden Teil der Menschen in dieser Gesellschaft, die sich mehr und mehr in die gefährliche Situation einer Randgruppe abgedrängt sehen: die Christen. Merkt eigentlich niemand, dass die Anwürfe und Aggressionen immer unverhohlener und direkter werden? Erst die sicherlich unbestreitbaren Missbrauchsvorwürfe, die von den Medien unter Mithilfe differenzierungsunfähiger klerikaler “Eliten” teilweise unseriös und gierig aufbereitet wurden – mit dem suggerierten Endergebnis: Christen sind Schweine. Wenn Christen Schweine sind, warum darf man sie dann nicht (ab)schlachten?

Am 21. September 2011 veröffentlichte der Sender N-TV auf seiner Website einen vielsagenden Kommentar mit dem Titel „Kirche in den Katakomben – Warum wir nicht mehr Papst sind“. Der sich als “kirchenkritisch” gerierende Text ist deswegen so beachtenswert, weil er eine bevorstehende Christenverfolgung, wie von Papst Benedikt XVI prophezeit, nicht mehr ableugnet. Und der christliche Leser wird den Eindruck nicht los, dass da ganz offen zu seiner Ausmerzung aufgerufen wird. Erst recht, wenn der Autor bekräftigt, dass der Papst schließlich mit seiner mangelnden Reformbereitschaft selbst daran schuld sei. Niemandem scheint das Missverhältnis aufzufallen: Reformen zu fordern, ist die eine Sache, und sie ist legitim. Aber bei Nichterfüllung des Wunsches gleich mit einer Christenverfolgung zu wedeln, weil es sich sowieso bald nur noch um eine Randgruppe handeln werde? Wird da nicht in Wirklichkeit ein Scheinargument bemüht, um das schon lange geplante Verbrechen, das man kaum verhüllt befürwortet, irgendwie verharmlosen und sogar legitimieren zu können? Und selbst wenn die Christen (vorübergehend) zu einer Randgruppe werden sollten, rechtfertigt dies dann eine Verfolgung? Verkleinert das Argument “Es sind ja sowieso nur noch wenige” die Schuld eines kollektiv begangenen Mordes?

Da tröstet es auch nicht, dass sich der Verfasser als nicht übermäßig gut informiert erweist und selbst ganz banale Fehler macht. Propaganda braucht schließlich keine Wahrheit, sondern Halbwahrheiten, umso besser wirkt sie bei einem noch schlechter informierten Massenpublikum. Erwartungsgemäß wurden von der empörten “Menge” in den sich anschließenden Kommentaren zum Kommentar auch gleich mit dem Papst alle Katholiken – und am besten dann gleich noch alle Christen – an den Pranger gestellt. Wenn schon aufräumen, dann aber richtig.

In Wahrheit geht es auch nicht darum, dem Papst ernstgemeinte Reformen aufzuzwingen. Die “Reform”, die man von den Christen verlangt, ist, sich bitte schön selbst abzuschaffen. Mit der freundlich nachgeschobenen Drohung, dass, was nicht freiwillig funktioniere, dann eben mit Gewalt geschehen werde. Ab in die Katakomben! In die Katakomben? Ginge man da nicht das Risiko ein, dass sie wieder hervorkämen und erneut ihre Herrschaft errichteten, wenn sich die Zeiten geändert hätten? Hier ist das Nie wieder ausnahmsweise ernst zu nehmen: In die Katakomben bedeutet nichts anderes als Unter den Boden. Und zwar in jeder Hinsicht.

Die Entwicklung, deren Zeugen wir nun werden, richtet sich exakt nach dem Vorgehen der Nazis: erst kommt die Propaganda, dann die Verfolgung. Der “perverse Christ” hat den “perversen Juden” lückenlos ersetzt. Wer glaubt, in diesem Land sei so etwas nicht mehr möglich, da wir ja so unglaublich demokratisch seien, und das schon seit 66 Jahren, sollte zum einen nicht übersehen, dass mit dem angeblichen Sturz des Dritten Reiches keineswegs mit diesem gebrochen, sondern in den höchsten Ämtern der bundesdeutschen Verwaltung Nazis beschäftigt wurden, die natürlich ihrerseits ungestört Gesinnungsgenossen nachziehen konnten. Zum anderen werden die Parlamentsränge von Volksvertretern bevölkert, die, vorsichtig ausgedrückt, sicher nicht uneingeschränkt dem ostdeutschen Widerstand angehörten. Bundeskanzlerin Angela Merkel, die sich ja auch so schwer mit dem Papst tut,  kann trotz gegenteiliger Beteuerungen den Hauch einer für die Jugendorganisation der SED tätigen Agitatorin und Propagandistin nie so recht loswerden, zumal einschlägige Dokumente nicht mehr existieren. Bei nicht wenigen Repräsentanten speziell der Linken werden wir davon ausgehen müssen, dass sie noch der Tätergeneration angehören, also ganz praktische Erfahrung darin haben, wie man Massen beeinflusst, kontrolliert, überwacht und bei Bedarf Menschen physisch verfolgt und “ausschaltet”.

Und was hat man gegen die Christen? Genau das, was man in der Nazi-Zeit gegen sie hatte. Erinnern wir uns: Warum ermordete man die Juden in den Konzentrationslagern? Aus Neid. Warum schickte man ihnen die Christen gleich nach? Weil sie dabei störten.
Gemäß ihrer Bestimmung – die sie leider immer häufiger vergessen – halten die Christen einer ganzen Gesellschaft den Spiegel vor. Sie verweigern sich dem “Mainstream“, dem Zeitgeist und dem Diktat hirn- und skrupelloser Leute, die vorschreiben, was gerade “in” ist.

Dass dies nicht immer gut ankommt, gehört dazu. Was soll man auch mit den Zehn Geboten, die einem sagen, was man zu tun und zu lassen hat? Die stören doch nur! Ein Transparent von Anti-Papst-Protestlern trug einen sehr treffenden Spruch: “Keine Kirche mehr – Keine Hölle mehr!” (Wenn sich die Herrschaften da mal nicht irren … ) Allerdings sei die Frage erlaubt: wenn man eh nicht daran glaubt, wieso muss man dann dafür sorgen, dass es nicht mehr existiert? Warum ist es ihnen nicht ganz einfach egal, was so ein paar Kirchentypen sagen?

Die Christen stören also durch ihre schiere Existenz. Man hofft, das schlechte Gewissen abschaffen zu können, wenn man die Christen abschafft. Leider gibt es da noch so etwas wie eine natürliche Ethik, über die selbst Tiere verfügen. Und die meldet sich hin und wieder zu Wort, auch bei absoluter Friedhofsruhe.

Dumm nur, dass der Christenhasser ein weiteres Problem hat: es bleibt ihm gar nichts anderes übrig, als ein Judenhasser zu sein. Denn die Zehn Gebote sind “blöderweise” jüdisch, und die gesamte christliche Ethik gründet auf jüdischem Fundament. Da kann es schon mal richtig peinlich werden, erst recht für den politisch korrekten Nie wieder-Deutschen. Und so hofft er, dass niemand merkt, wie er auf leisen, heimtückischen Sohlen in den blutigen Spuren Adolfs des Gütigen wandelt und das Christentum als artfremd, da jüdisch mit Stumpf und Stiel ausrottet. Jetzt werden einige aufschreien: “Nein, wir haben gar nichts gegen das Christentum, wir wollen nur ein zeitgemäßeres, moderneres.” Ja, das wollte der “geliebte Führer” auch; und dieses scheinreligiöse Gebräu nach seinem Bilde nannte er positives Christentum. Gemeint war damit schlicht ein Christentum, das ihm nicht mehr seine Verbrechen vorhielt und ihn nicht beim Morden störte.

Hat sich je irgendjemand Gedanken gemacht, weshalb ausgerechnet die Linke das Christentum so sehr hasst? Man möge sich die mörderische Bilanz des Unrechtsregimes ansehen, aus dem sie entstanden ist und für das sie nach wie vor steht, um die tieferen Beweggründe zu erkennen. Es sind die gleichen wie die Hitlers.

Ein besonders guter Schachzug ist es, die “Schwulen und Lesben” vor den Karren zu spannen; eine unwürdige Vereinnahmung, durch die viele Homosexuelle, die mit diesem Treiben eigentlich gar nichts zu tun haben wollen, in ein falsches Licht geraten. Doch die Linke weiß, dass sie selbst nicht auf allzu viel Sympathie hoffen kann, weil sie innerlich zerstritten, regierungsunfähig und dazu noch vergangenheitsbelastet ist. Was ihr als SED-Nachfolgepartei an Harmlosigkeit fehlt, verschaffen ihr die Schwulen und Lesben. Denn die sind per definitionem einfach nur lieb, wollen nichts als Friede, Freude, Eierkuchen und tanzen unterm Regenbogen. Bunt und fröhlich sind ihre Paraden, und großzügig sieht man darüber hinweg, dass all die umgehängten und angeklebten Plastikbrüste und -penisse zumindest geschmacklich leicht grenzwertig sind.

Die und Christenverfolgung? Nein – nie! Gemessen an der bunten Versammlung von Leuten, die sich einfach nur lieb haben wollen, wirkt der Papst und das gesamte Christentum noch viel eindrucksvoller wie eine finstere Bedrohung, die mit ihren Krallen die fröhliche Harmonie unschuldiger Blumenkinder zu zerreißen droht. Hinzu kommt, dass Homosexualität in unserer Gesellschaft sakrosankt, also unanfechtbar geworden ist. Sie ist weitaus dogmatischer als der Papst. Niemand kann sich leisten, ihre Vertreter zu kritisieren, will er sich nicht schärfsten Sanktionen wie einem sofortigen Maulkorb aussetzen – ein unverkennbarer Hang zur Herrschsucht, der zwar dem Ansehen der Bewegung insgesamt schadet, aber sich in Situationen wie der gegenwärtigen als äußerst nützlich erweisen kann.

Das Resultat ist eine seltsam plüschige Kuscheldiktatur; die perfekte Illusion der Harmlosigkeit, die das demagogische Einlullen der Massen mit einer kräftigen Prise Erpressung würzt. Und die Suggestion eines  Hasses, der zu einer Art weltlichem Dogma wird.

Selten dürfte die Banalität des Bösen, von der Hannah Arendt so treffend sprach, wirkungsvoller erreicht worden sein.

Und so gruppiert sich der “Widerstand” gegen den Papst oder genauer gegen die Christen in erster Linie um die Genitalien. Politik scheint sich nur noch um das Geschlechtsteil zu drehen, ganz Deutschland in den primitiven urzeitlichen Zustand zurückzufallen, in dem man Phallus und Vagina zu kultischen Objekten der Anbetung erhob. Gibt es nicht wichtigere Probleme in der Welt? Aber man wird sich wundern: genau an diesem -eigentlich erschreckend lächerlichen – Punkt wird die Christenverfolgung anknüpfen. Sozusagen Massenmord im Namen der Liebe.

Die Autorin gibt ehrlich zu, dass man als Zeitzeuge dieser unwürdigen Ereignisse leicht zu einem ausgeprägten Deutschenhasser werden kann. Gehört sie doch zu jener Generation, der die Ohren mit dem ewig deutschen Mantra Nie wieder zugewinselt wurden; das umso verabscheuungswürdiger und ekelerregender war, als man den unechten Ton opportunistischer Reue eben doch allzu leicht heraushören konnte, dieses hündische Schwanzeinziehen, diese Senkung des Kopfes in demonstrativer Büßerpose; und wenn man genau hinsah und -hörte, dann nahm man das klammheimliche Knirschen gefletschter Zähne in einem krampfhaft verschlossenen Kiefer wahr, jederzeit bereit, sich in das Fleisch irgendeines Opfers zu bohren.

Dieses Nie wieder klang doch zu sehr nach dem Wir kommen wieder, das ihrer Macht vorübergehend beraubte Nazis dem Volk kaltschnäuzig prophezeiten. Denn der gemeine Deutsche, ein von Natur aus komplexbeladenes, psychopathisches, seit der römischen Eroberung seiner kulturellen und geistigen Unterlegenheit bewußtes Wesen braucht diese historischen Phasen, in denen ihm irgendein nicht weniger psychopathischer Führer überzeugend einredet, dass er ein Herrenmensch sei und die Welt am deutschen Wesen genese, wenn er nur genug Blut vergieße.

Ein klebriges, hochexplosives Gemenge von Minderwertigkeitskomplexen und verdrängter Gewaltbereitschaft. Es gäbe viele Bilder für diese Kreatur, namentlich aus der Tierwelt: Ein scharfer Schäferhund, der, jahrzehntelang zum Schoßhündchen degradiert, gezwungen wurde, schön artig Männchen zu machen und die internationale Staatengemeinschaft um jedes einzelne Leckerli anzubetteln, das sie ihm nur äußerst widerstrebend gewährte. Ein Kettenhund, der bis zum Wahnsinn im Kreis läuft und nur auf den entscheidenden Augenblick wartet. Wehe, wenn er losgelassen! Gott bewahre uns und die Welt vor dem neu erwachenden deutschen Selbstbewußtsein!

Man soll sich nichts vormachen: der Deutsche begeht seine Verbrechen aus Überzeugung. Er ist neidisch und mörderisch missgünstig. Wer aus seiner gleichgeschalteten Masse herausragt, wird kurzerhand einen Kopf kürzer gemacht. Da denkt der Deutsche ganz praktisch. Für ihn beruht Harmonie auf Gleichschaltung. Das lernen schon die Kinder in der Schule, wenn sie als “Streber” terrorisiert werden.
Und so wird er sich immer wieder der Tradition der Bosheit bewusst, die dieses Land so nachhaltig und beständig prägt, dass niemand mehr fragt, wann sie eigentlich entstanden ist. Viel Geduld, weil viel Verständnis bringt der Deutsche für “seine” Mörder auf: da verwalten ehemalige Stasi-Leute die Unterlagen, in denen ihre eigenen Verbrechen beurkundet werden und gesellen sich fröhlich zu den Reihen der Altnazis, die nach dem angeblichen Ende des Dritten Reiches in Auswärtiges Amt und Bundeskriminalamt übernommen wurden. Angesichts solch “unerklärlicher Zufälle” – ein Schelm, der Böses dabei denkt – drängt sich dem kritischen Beobachter geradezu zwangsläufig der verheerende Eindruck von Kontinuität auf.

Der Deutsche schafft es, Millionen von unschuldigen Menschen in wohlorganisierten Konzentrationslagern auf nicht weniger wohlorganisierte Weise gediegen und mit gepflegter Grausamkeit abzuschlachten, sich seiner blutigen Erfolge zu rühmen und anschließend vor den Augen der Weltöffentlichkeit in die Knie zu sinken und tränenfeuchte Reparationen zu zahlen. Nur dass davon kein einziges Opfer wieder lebendig, kein bißchen Unrecht gesühnt wird. Braucht es ja auch nicht – sonst wäre die ganze Arbeit schließlich umsonst gewesen.

Und um die Heuchelei perfekt zu machen, führen diese Herrschaften, die nichts anderes als Täter sind, dann noch so schöne Worte wie Menschenrechte, Menschenwürde und Freiheit im Munde – und dabei legen sie ein so entrückt-infantiles Lächeln auf, dass man unwillkürlich erwartet, dass sich ein Heiligenschein auf ihr Haupt herniedersenkt und Engelsstimmen “Halleluja” säuseln.

Sprechen wir hier etwa nicht von einer ganz besonderen Art politischer Wesen, den, wie Kurt Schumacher sich ausdrückte, rotlackierten Nazis?

Und so sei dem mündigen Bürger die Frage erlaubt: Hat die Linke den stinkenden Stall vergessen, aus dem sie kommt?

Wieviel Freiheit blieb denn noch in einem Regime der totalen Überwachung? Wieviel Menschenwürde gab es in den Gefängnissen der Stasi, in denen Menschen, die mehr Rückgrat besaßen, als der in ständiger psychopathischer Angst um seine Macht besorgte Staat verkraften konnte, entweder psychisch zerbrochen oder gleich nach bester Nazimanier ausgemerzt wurden?
Fielen die Schüsse an der Mauer etwa auf der Grundlage der Menschenrechte?

Was bilden sich diese Leute eigentlich ein?

Diese ewigen Gewinnler eines jeden Unrechtsregimes, die bereit sind, ihr Gewissen billigst zu verscherbeln, wagen es, ja, besitzen die Dreistigkeit, sich auf Menschenrechte zu berufen. Haben sie etwas gegen die Christen, weil sie lieber dem “Menschenmörder von Anbeginn” dienen, wie die Bibel interessanterweise Satan nennt? Immerhin sind sie ja schon so weit, im Bundestag ohne jegliche Probleme und sogar mit größtem Respekt anerkannte Massenmörder zu empfangen und ihren Worten zu lauschen.

Braun und Rot – eine in der Tat äußerst stimmige politische Farbkombination.
Rot steht für Blut, Braun für – dies wollen wir der Phantasie des Lesers überlassen.
Vielleicht ist es ein Kompliment für den Papst und das gesamte Christentum, in dieser Jauchegrube nicht willkommen zu sein.

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